Manfred Baumann wird neuer Gesamtleiter vom Hospiz Stuttgart

Manfred Baumann übernimmt zum 1. Juli 2019 die Gesamtleitung vom Hospiz Stuttgart. Der 51-jährige wurde im Hospizausschuss des Evangelischen Kirchenkreises Stuttgart unter Leitung von Dekan Eckart Schultz-Berg in dieses Amt gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Elisabeth Kunze-Wünsch an, die zum 1. September 2019 in den Ruhestand geht.

© Fotohaus Kerstin Sänger

Neuer Gesamtleiter am HOSPIZ STUTTGART: Manfred Baumann

Manfred Baumann, der Gesundheits- und Krankenpflege von der Pike auf gelernt hat, ist seit 2018 stellvertretender Leiter im Stationären Erwachsenenhospiz. Auf einem kleinen Spaziergang zwischen dem Erwachsenenhospiz rüber zum Kinderhospiz hat er unserer Redaktion ein bisschen mehr über sich verraten.

RED: Erst mal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl als Gesamtleiter am HOSPIZ STUTTGART, Herr Baumann. Wie erging es Ihnen selbst in diesem Bewerbungsmarathon und was hat Sie motiviert, die Nachfolge von Frau Kunze-Wünsch anzutreten?

MB: Herzlichen Dank für Ihre Glückwünsche, liebe Frau Hempel. Das Bewerbungsverfahren habe ich als sehr positiv und wohlwollend erlebt. Neben einem aufrichtigen Interesse an meiner Person und an meinen Qualifikationen, die ich für ein solches Amt mitbringe, war Raum, sich über wichtige hospizliche Themen auch inhaltlich zu verständigen.
Was mich motiviert, ist meine Wertschätzung für die Menschen, die im Hospiz arbeiten und die Wertschätzung ihrer Arbeit. Einer Arbeit, die sich stets am Wohl von schwerstkranken und sterbenden Menschen, deren Familien und von nahestehenden Personen orientiert. Es sind ehrenamtlich und hauptamtlich arbeitende Menschen, die eine wertvolle Sorgearbeit für unsere stationären Gäste, für die schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Familien und nahestehenden Personen in Stuttgart leisten. Diese sorgenden Menschen und ihre wichtige Arbeit in bestmöglicher Weise mit meinen Begabungen zu unterstützen, verstehe ich als Auftrag und bedeutsame Aufgabe, den und die ich gerne in verantwortungsvoller Weise annehmen möchte.

RED: Gehen wir ein bisschen zurück in Ihrer Vita: Wie kamen Sie auf die Idee, Pflegewissenschaften in Kombination mit Evangelischer Theologie zu studieren?

MB: Das Studium der Theologie bot mir die Möglichkeit, mich mit Fragen unseres Seins in dieser Welt, mit Fragen unseres Begrenztseins, unserer Sterblichkeit, mit Fragen von Hoffnung und Trost und was der Grund unseres Lebens ist, zu beschäftigen. Auf eine sehr ernsthafte Art. Ich habe erfahren dürfen, welche Kraft im Glauben liegt und welche Kraft darin, sich mit diesen Fragen auf eine sehr kritische und intensive Weise auseinandersetzen zu dürfen.
Im Pflegen und Begleiten von onkologisch erkrankten Menschen und von sterbenden Menschen, später im Pflegen und Begleiten von chronisch erkrankten Menschen und dann auch im Pflegen und Begleiten von Frauen, die am Scheideweg standen nach einer diagnostischen Operation und die in dieser Situation des langen Wartens auf den endgültigen Befund oft in großer Not waren, weil der Befund über ihr weiteres Leben entscheiden sollte. Im Pflegen und Begleiten dieser Menschen und auch der Menschen, die ihnen besonders nahe waren, wurden die Fragen, die für mich als Theologe leitend waren, auf praktische Weise immer wieder neu gestellt und beantwortet.
Um das, was Pflege ist und tut, besser verstehen und begründen zu können und um für das, was Pflegende leisten, eine Sprache finden zu können, entschied ich mich nach langer Leitungstätigkeit, berufsbegleitend Pflegewissenschaften zu studieren. Ich entschied mich, das in Vallendar an der Philosophisch-Theologischen Hochschule zu tun, dort an der Fakultät für Pflegewissenschaften, weil mir das dortige Studienangebot mit der Verzahnung von pflegewissenschaftlichen Inhalten und theologischen Fragestellungen sehr zusagte. Theologisch leitend im pflegewissenschaftlichen Studium ist dort das Konzept von Seelsorge als Sorge um den ganzen lebendigen Menschen. Pflegewissenschaftlich leitend war für mich die Vertiefung der Konzepte der Ethik in der Pflege und der Palliative Care. Überzeugend fand ich die Konzepte einer "Care Ethik", die die Verletzlichkeit des Menschen ernst nimmt, die den Menschen immer schon als in sorgende Beziehungen eingebettet versteht und die das Handeln der Sorgenden immer nach deren eigener Verletzlichkeit befragt, weil sie um die Balance von Sorge und Selbstsorge weiß. "Care Ethik " befragt unser Sorgehandeln in Sorgebeziehungen nach unserer Verantwortlichkeit im Handeln, was denn unsere Verantwortung überhaupt begründet und welche Bedeutung das für unseren Umgang mit uns selbst und mit den uns in Sorge anvertrauten Menschen zu tun hat. "Care Ethik" fragt außerdem sehr kritisch nach institutioneller und gesellschaftlicher Verantwortung für eine gute Sorge, damit Sorge gut gelingen kann und dass es den Sorgenden und denen, denen unsere Sorge gilt, gut dabei geht – nach deren Vorstellungen eines guten Lebens. Das heißt, "Care Ethik " fragt auch nach strukturell bedingter Macht und Ohnmacht – in persönlichen Sorgebeziehungen und deren institutioneller und gesellschaftlicher Einbettung – gerade an den Übergängen des Lebens ins Sterben und in den Tod. Das hatte für mich Bedeutung im pflegewissenschaftlichen Studium, weil es die Möglichkeit bot, berufliches Handeln im Gesundheitswesen ethisch zu betrachten und zu begründen. Dieser Idee, Fragen unseres beruflichen Handelns mit Menschen aus unterschiedlichen Berufen im Krankenhaus und mit PatientINNEN zu diskutieren, verdankt sich, dass ich zusammen mit Carola Fromm seit nunmehr 10 Jahren an verschiedenen Standorten Ethik-Cafés moderiere. Meiner langjährigen Arbeit mit schwerstkranken und sterbenden Menschen und meinen Fragen, die ich an unser berufliches Handeln stelle, verdankt sich schließlich meiner Masterthesis „Palliative Haltung“.

RED: Ihre Masterarbeit haben Sie über die „Palliative Haltung“ geschrieben und dann waren Sie im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart und haben sich auf die Pflege onkologischer Patienten spezialisiert. Da haben Sie sich ja gleich von Anfang an in Ihrer Berufslaufbahn mit „den schweren Themen des Lebens“ beschäftigt oder?

MB: Es war genau umgekehrt. Das ist für mich wichtig. Erst Theologe, dann Kranken- und Gesundheitspfleger und als solcher rasch in leitender Verantwortung. Und erst nach vielen Jahren als Leitung von Teams der Onkologie und Hämatalogie, der Nephrologie und auch der operativen Gynäkologie, nach vielen Jahren in der freiberuflichen Erwachsenenbildung und der Arbeit als Ethikberater entschied ich mich für das Studium der Pflegewissenschaften. Dort hatte ich das große Glück, in Frau Prof. Kohlen eine gute Betreuerin meiner Masterthesis gefunden zu haben, die mich schließlich für dreieinhalb Jahre als Wissenschaftlichen Mitarbeiter an ihren Lehrstuhl holte und mir die Gelegenheit bot, mich mit Themen der Ethik im Gesundheitswesen und der Palliative Care vertieft auseinanderzusetzen. Sie betreut weiterhin mein Promotionsvorhaben und mit ihr gemeinsam habe ich zuletzt zwei Aufsätze zur Sorgeethik im Feld von Palliative Care verfasst.
Ich würde nicht sagen, dass ich mich mit den schweren Themen des Lebens beschäftigt habe und beschäftige, sondern dass ich mit Menschen umgehen durfte und darf, für die ich sorgend Verantwortung übernommen habe und zugleich mit den Menschen, die selbst Sorge tragen, für die ich als Leitung ebenfalls Verantwortung übernommen habe. In meiner Zeit auf der Intensivstation, in der ich an Leukämie erkrankte Menschen gepflegt und betreut habe, kam ich mit dem Auftrag des Begleitens von schwerstkranken und sterbenden Menschen zum ersten Mal in Berührung. Ich habe gemerkt, ich kann in guter Weise da bleiben und sein in diesen Situationen und der Mensch, für den ich sorge, erlaubt mir, ihm ein Gegenüber zu sein in dieser Begleitung. Wenn ich frage oder erspüre oder er oder sie mir sagt in dieser Situation, was er oder sie von mir braucht. Was unterstützt und was weniger hilfreich ist. Da habe ich viel gelernt – über die Menschen, über mich, über mein Handeln. Die Menschen, die im Leben einzigartig sind, sind das auch im Übergang zum Sterben und zum Tod. Unsere Aufgabe bleibt, das Angebot anzunehmen, in dieser Situation ein Gegenüber sein zu dürfen, gut zuzuhören und gut hinzuspüren, was der andere braucht und dabei wachsam für mich selbst und das Team zu sein und zu überlegen, wer der oder die Richtige in dieser Situation ist oder wer die Richtigen für welches Bedürfnis sind.
2003 stand ich dann auf einmal auf der anderen Seite, als meine Schwester an Krebs erkrankte und nach 10 Monaten im Alter von 44 Jahren verstarb. Es kostete mich damals viel Kraft, auf beiden Seiten zu stehen. Selbst in Trauer zu sein und Sterbende und Trauernde zu begleiten. Damals habe ich die Erfahrung gemacht, was es heißt, sich getragen zu wissen von der Familie und zugleich von Kollegen und Kolleginnen, die verstehen, weil sie selbst täglich in eine sorgende Nähe gerufen sind. Kurz darauf verstarb auch mein Vater und der beste Freund meiner Schwester. Und wieder waren Familie, Freunde und Kollegen und Kolleginnen tragend und tröstend an meiner Seite. Das heißt, um auf Ihre Frage zurückzukommen, ich habe mich nicht mit dem Thema beschäftigt, sondern war stets mittendrin und stets unter Menschen, die sich in diesen Situationen als verlässlich erwiesen haben.

RED: Jetzt sind Sie ja schon seit einiger Zeit stellvertretender Stationsleiter im Erwachsenenhospiz Stuttgart. Was haben Sie dort für Erfahrungen gemacht?

MB: Stellvertretende Pflegedienstleitung bin ich seit 2018. Als Krankenpfleger aber arbeite ich dort bereits seit 2016. Meine Erfahrungen? Dass die Gäste bei uns einen Ort haben dürfen, der ihnen und ihren Familien eine besondere Geborgenheit in einer Zeit besonderer Verletzlichkeit gibt. Dass die Gäste mit ihren Persönlichkeiten und ihren Familien und nahestehenden Personen aus unserem Hospiz einen Ort der Vielfalt machen: des intensiven Lebens, des ruhigen Lebens, des Lebens im Übergang, des Lebens mit Momenten der Verzweiflung, der Not, des Zorns, der Trauer in vielerlei Gewändern und der Angst. Und dann wieder mit Momenten des Sprechens, des Schweigens, des Hoffens, des Lachens, des Feierns, des Vertrauens und der Versöhnung. Alles ist möglich.
Dabei kommt mir Kohelet aus dem Alten Testament in den Sinn mit dem „Lied von der Zeit“ oder wie man das auch übersetzen kann mit dem „Lied von den Gelegenheiten“. Ein jedes hat seine Zeit oder seine Gelegenheit im Leben. Das darf so sein und braucht entsprechend Zeit und Raum. Das Hospiz ist ein solcher Raum, der in seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Ehren- und Hauptamt diese Zeit der Bezogenheit schenken darf.
Wichtig geworden sind mir die Abschiedsfeiern, bei denen wir uns zusammen mit den Angehörigen und den Kollegen und Kolleginnen von unseren Gästen verabschieden. Und damit hört die Begleitung ja nicht auf. Durch unseren ambulanten Bereich und durch unseren stationären Bereich werden die Angehörigen in ihrer Trauer nach dem Versterben eines geliebten Menschen weiter begleitet, wenn sie das möchten und annehmen können.
Welche Erfahrungen ich habe? Erinnerungen an Menschen, die wir begleitet haben. Erinnerungen an ihre Familien. Erinnerungen daran, was uns als Team gut gelungen ist und auch daran, was mühsam und schwer auszuhalten war für Mitglieder des Teams, ehrenamtliche wie hauptamtliche Kollegen und Kolleginnen und auch für die Therapeuten und Therapeutinnen und unsere Reinigungsfrau. Und welcher Sorgeauftrag aus belastenden Situationen entsteht.
Meine jüngsten Erinnerungen? An einen jungen Mann, dessen Frau und Sohn bei uns Geburtstag feiern durften und der selbst bei uns seinen letzten 48. Geburtstag feiern durfte. Und das alles innerhalb von vier Wochen. An einen jungen Mann und an seine Familie, für die ein großes Sorgenetz notwendig geworden war. Das ambulante Kinderhospiz, das ambulante Erwachsenenhospiz, das stationäre Erwachsenenhospiz, all unsere Therapeuten und Therapeutinnen mit ihren besonderen Expertisen und unsere Gesamtleitung waren gefragt, haben Hand in Hand gearbeitet und möglich gemacht, dass eine achtsame, ruhige und nachhaltige Begleitung gelingen durfte. An eine junge Frau, die mit Hilfe ihres besten Freundes erreichte, dass ihre Schwestern aus dem Ausland anreisten, damit sie mit ihr gemeinsam ein Gericht aus ihrer Heimat kochten. Es war ihr letzter Wunsch und mit der letzten ihr verbliebenen Kraft sah sie ihren Schwestern beim Kochen zu. Danach hatte sie keine Kraft mehr aufzustehen. An eine hochbetagte Frau, die mehrmals die Schwestern der Palliativstation anrufen ließ, um uns in Erinnerung zu rufen, dass sie auf einen Hospizplatz bei uns warte. Als sie endlich aufgenommen werden konnte, meinte sie: „Jetzt bin ich zu Hause.“ An einen älteren Mann, einen Künstler, der nur acht Stunden bei uns war, der noch ein letztes Mal draußen im Sessel sitzen wollte und kurz darauf, zurück im Bett, in meinen Armen verstorben war. Das durfte sein. An eine liebe Kollegin, die heute im Ruhestand ist, die in einer Situation der Unruhe einer jungen Frau, in der Medikamente nicht halfen, die Intuition hatte, einen Segen zu sprechen und dann erleben durfte, wie die junge Frau ruhig wurde. Das habe ich erlebt. Es waren reiche Jahre an der Seite von Kollegen und Kolleginnen, von denen ich viel lernen durfte, ehrenamtliche und hauptamtliche aus den stationären und aus den ambulanten Bereichen. Dann… ich könnte noch weiter erzählen - so viele Erinnerungen.

RED: Wechseln wir mal die Gebäude und gehen vom Erwachsenenhospiz in der Stafflenbergstraße rüber zum Kinderhospiz auf der Diemershalde. Kleiner Test, wie gut Sie sich in diesem Gebäude bereits auskennen: Wo steht das knallrote Dreirad? Und wo gibt es dort die tollsten Blubberblasen, die in allen Farben schimmern?

MB: Schön, dass ich jetzt weiß, dass es das gibt. Ich will mich in naher Zukunft auf den Weg machen und das Kinderhospiz, seine Gäste und seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besser kennenlernen. Die Leitungskollegen und -kolleginnen kenne ich bereits und schätze sie sehr, ihre Fachlichkeit und Klugheit, ihre Achtsamkeit, als liebe und sehr unterstützende Menschen. Und wenn ich schon dort bin, will ich auch die Sitzwache besser kennenlernen. Ihre Leiterin, Christa Seeger, kenne ich schon länger. In meiner Masterthesis hatte ich sie zitiert, bevor ich sie persönlich kannte. Auch die Akademie will ich besuchen, deren Leiterin Susanne Haller, die ich bereits seit Beginn meiner Zeit im Hospiz kenne und schätze.

RED: Okay, ich löse mal noch schnell auf: Das knallrote Dreirad finden Sie in der Spielecke, wenn nicht gerade ein Kind damit durch die Gänge saust und die tollsten Blubberblasen gibt es im Snoezelenraum. Nun, Sie treten Ihre neue Stelle am 1. Juli 2019. So wird es also einen fließenden Übergang in der Leitungsspitze mit Frau Kunze-Wünsch geben. Wenn Sie jetzt drei Wünsche frei hätten, was würden Sie sich für das Hospiz Stuttgart, sprich Erwachsenen- und Kinderhospiz, wünschen?

MB: Dass das Team vom HOSPIZ Stuttgart weiterhin als ein „wir“ aus ehrenamtlichen und  hauptamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gemeinsam Ziele definiert. Ziele für ein fruchtbares Miteinander und Ziele für die gemeinsame Sache, für die das HOSPIZ Stuttgart angetreten ist. Dass alle an Räumen des Vertrauens weiterhin verantwortungsvoll mitarbeiten. Und dass alle daran mitarbeiten, die sechs Bereiche des Hospizes noch näher zusammenrücken zu lassen und zu vernetzen.
Dass die ethische Auseinandersetzung mit inhaltlichen Themen unserer Arbeit und unseres Handelns in der direkten Sorgearbeit, in der institutionellen Einbettung und im Rahmen unserer gesellschaftlichen Verantwortung gut gelingen kann. Dass das HOSPIZ Stuttgart auch dafür Raum und Zeit bietet. 
Dass die Verantwortung der Hospize für die verletzlichen Menschen in unserer Gesellschaft von den Bürgern und Bürgerinnen gut wahrgenommen und in guter Weise unterstützt wird. Dazu gehört, dass wir uns als HOSPIZ Stuttgart gut wahrnehmbar machen. Dass wir beispielsweise den CHARTA-Prozess in bewährter Weise unterstützen, damit die Leitsätze der CHARTA zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen gut verstanden werden und mit Leben an den Übergängen des Lebens zum Sterben gefüllt werden können. Dazu könnte beispielsweise auch gehören, mit den klugen Menschen vom HOSPIZ Stuttgart eine gemeinsame Publikation auf den Weg zu bringen, in der die Vielfalt der Menschen vom HOSPIZ Stuttgart und deren Kompetenzen sichtbar wird, um sich auf diese Weise in der eigenen Fachlichkeit und Haltung, der hospizlichen Haltung, transparent zu machen und Mut zu dieser Haltung zu machen. Weitere Beispiele? Da setze ich auf die Kreativität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom HOSPIZ Stuttgart und auf die Kreativität der an der Arbeit der Hospize interessierten Menschen.

RED: Vielen Dank, lieber Herr Baumann und für Ihre neue Aufgabe gutes Gelingen! Und sollte es mal ein bisschen stressig werden, unterhalb des Kinderhospizes gibt es ein Eiscafé mit super leckerem Eis. Das kühlt so manch erhitzten Kopf gaaanz schneller wieder runter.