Evangelische Heilandsgemeinde Stuttgart-Berg

Im Januar 2013 schlossen sich die benachbarten Kirchengemeinden Heilandsgemeinde und Kirchengemeinde Berg zur neuen Evangelischen Heilandsgemeinde Stuttgart-Berg zusammen.

 

Als sich Mitte des 19. Jahrhunderts entlang der Neckarstraße im Stuttgarter Osten immer mehr Menschen ansiedelten, schenkte Großherzogin Wera den Bewohnern einen Platz für eine schlichte "Wanderkirche", die 1899 am Fuße der Villa Berg eingeweiht wurde. Zehn Jahre später wurde die russische Großfürstin und "Mutter der Gemeinde" - inzwischen evangelisch geworden - wieder zur großzügigen Wohltäterin: Sie stiftete eine neue Kirche: die Heilandskirche. Sie wurde 1913 in neo-romanischem Stil erbaut. Auflage: Die Pfarrstelle der Kirchengemeinde sollte stets mit Theologen besetzt werden, die "von Herzen auf dem positiven Boden und der kritiklosen Lehre der Heiligen Schrift und des Apostolischen Glaubensbekenntnisses stehen" (aus: Stiftungsurkunde vom 21. Juni 1911), und die Gemeinschaft der Altpietisten muss einen Raum erhalten.

Der 1944 zerstörten Kirche folgte 1964 ein Neubau. In dessen schönem Innenhof werden im Sommer Feste veranstaltet. Die Kirchengemeinde sieht ihre Aufgabe vor allem darin, das Evangelium von Jesus Christus im Stadtteil zur Sprache zu bringen. Diesen Auftrag nimmt sie sowohl durch die eigenen Gottesdienste und Veranstaltungen als auch durch die Zusammenarbeit mit anderen kirchlichen Gruppierungen und diakonischen Einrichtungen wahr.

 

Ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit liegt auf musikalischem Gebiet (Musik in Gottesdiensten, Gospelgottesdienste mit dem Projektchor GIO –Gospel im Osten).

 

In der Kirche und im Gemeindesaal finden regelmäßig Veranstaltungen der Russland­deutschen Gemeinschaft Stuttgart und anderer Gastgruppen statt.

Berger Kirche

Berger Kirche [Foto: Nils Thamm. Quelle: Wikipedia]

Eine Burg, eine Mühle, eine Marienkapelle - damit begann im 12. Jahrhundert die Geschichte des Weilers Berg. Am Zusammenfluss von Nesenbach und Neckar gelegen, entwickelte er sich zu einem der ersten Industriestandorte Stuttgarts, ist heute jedoch idyllisch von Parks umgeben. Blickfang ist die 1852 bis 1854 erbaute und 1855 im Beisein von König Wilhelm I. eingeweihte Kirche in neugotischem Stil. 1943 ausgebrannt, wurde sie 1955 wieder aufgebaut. Die modernen Chorfenster von Gudrun Müsse Florin zeigen farbenprächtig die Gegensatzpaare "Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht". Aus alter Zeit erhalten ist noch der gotische Taufstein.

 

Pfarramt:
Pfarrer Albrecht Hoch
Sickstraße 41
70190 Stuttgart
Telefon 0711/26 43 71
Fax 0711/923 90 54
  
hochdontospamme@gowaway.heilandskirche-stuttgart.de
Heilandskirche

www.gospelimosten.de