Evangelische Christusgemeinde

Die Christuskirche in Stuttgarter Halbhöhenlage liegt auf der Gänsheide und ist weithin sichtbar. Sie wurde zusammen mit dem angrenzenden Gemeindehaus in den Jahren 1954 bis 1956 erbaut. Zuvor gab es dort einen 1914 erstellten Betsaal, der 1943 zerstört wurde. Die Gemeinde ist vergleichsweise jung. Sie wurde 1930, bis dahin zur Stiftskirche gehörig, selbständig und mit einer Pfarrstelle ausgestattet. Einzigartig in Stuttgart ist die Plastik des in den Himmel auffahrenden Christus, 1963 von der Bildhauerin Ruth Speidel geschaffen. Das Gemeindehaus mit eigenem Seniorenbereich ist Treffpunkt für verschiedenste Gruppen und Kreise, die im Rahmen des Gemeindelebens sehr selbständig arbeiten. In der Nähe der Kirche haben der Württembergische Evangelische Oberkirchenrat und das Diakonische Werk Deutschland ihren Sitz. In der 1.700 Mitglieder zählenden Gemeinde gehören der mit St. Konrad gemeinsame ökumenische Chor und der Martinsmarkt im Herbst zu den Besonderheiten. Theologische und historische Vorträge haben ebenfalls ihren festen Platz im Gemeindeleben.

Zum 50. Jubiläum der Christuskirche im Jahr 2005 erschien eine reich bebilderte Festschrift mit Beiträgen zur Geschichte und Architektur der Kirche. Sie ist im Buchhandel erhältlich.
"50 Jahre Christuskirche Stuttgart Gänsheide", hg. v. Christoph Dinkel u. Hermann Ehmer, Stuttgart 2005, 84 Seiten, 10 Euro

Pfarramt:
Pfarrer Professor Dr. Christoph Dinkel,
Gänsheidestraße 29
70184 Stuttgart
Telefon 0711/24 07 15
Fax 0711/23 27 40

 

www.christuskirche-stuttgart.de