Ordination im Doppelpack

Valerie Sebert und Nele Tammert sind es jetzt: richtige Pfarrerinnen. Die 2 1/2 Jahre Vikariat im Kirchenkreis Stuttgart liegen hinter ihnen - die Ordination Anfang Juli durch Stadtdekan Søren Schwesig ist erfolgt und jetzt heißt es für die beiden: "Auf zu neuen Ufern."

"Die Ordination in der Petruskirche in Gablenberg war ein sehr bewegender Moment. Da wird einem klar, dass die Zeit des Vikariats vorbei ist, was traurig stimmt, aber auch Mut für neue Aufgaben macht", so Nele Tammert. Ihr kamen wirklich die Tränen, aber mit der Zuversicht aus dem Predigttext "Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden." (Jes 55,12) stellt sie sich den neuen Herausforderungen.

Sie ist ab Juli mit 25% zur Dienstaushilfe in Schorndorf im Einsatz, bevor es dann im November kurz in den Mutterschutz geht - Nachwuchs Nr. 2 kündigt sich gerade an.
Ab März 2018 wird sie dann zur Klinikseelsorge wieder nach Stuttgart zurückkehren. Und ihre Zeuginnen für die Ordination, Ausbildungspfarrerin Katharina Roos und eine gute alte Freundin aus Konfizeiten, haben sie gestärkt und werden ihren Weg auch weiterhin begleiten.

Valerie Sebert, ebenfalls frisch gebackene Pfarrerin, war begeistert vom Gottesdienst und auch vom anschließenden Fest. "Es war wunderschön und ein bisschen weniger offiziell. [Anmerk. d. RED: Nur die Vikarinnen und der Stadtdekan trugen Talar, alle anderen Pfarrerinnen und Pfarrer nicht.] Das haben Nele und ich uns aber so gewünscht."

Bei ihr geht es ebenfalls wie bei Kollegin Nele Tammert im Dekanat Schorndorf weiter. Sie hat dort seit Juli eine 50%-Stelle ergattert und ist im ganzen Kirchenbezirk im Einsatz.
Aber Januar 2018 wechselt sie dann zur Diakonie nach Stetten. "Strukturieren, organisieren, managen - das konnte mein Ausbildungspfarrer Gerd Häußler von der Lukas-Luther-Kirchengemeinde super. Da habe ich mir viel von ihm abgeschaut und werde das in meiner neuen Stelle in Stetten auch sofort anwenden können", so Sebert.

Fotos: Christian Tammert