B27 führt direkt in den Wald

B27 - so heißt das neue Veranstaltungsprogramm des Evangelischen Kreisbildungswerks Stuttgart für junge Erwachsene. Junge Menschen sind heute besonders herausgefordert, ihre eigene Identität und ihr Lebens-, Werte- und Glaubenskonzept zu finden. Raus aus der Familie, rein ins Studium oder Arbeitsleben, verbunden mit Wohnortwechsel, neuen Freunden und Beziehungen - eine neue Lebensphase, geprägt von Suche, Orientierung und Sich-Entscheiden-Müssen.

6 Fragen an Katharina Schmutz...

Katharina Schmutz ist flott mit B27 unterwegs.

Eine von ihnen ist Katharina Schmutz. Mit ihrem Projekt B27 ist die junge Dame mächtig rasant unterwegs. Für ein Interview mit unserer Redaktion ist sie am Waldesrand mal schnell rechts rangefahren. B27?! Wald?! Irgendwie verstehen Sie nur Bahnhof! Dann lesen Sie unser Interview...

RED: Katharina, dein neues Projekt heißt B27?! Ich dachte immer, das wäre eine Bundesstraße, die von Blankenburg im Harz bis nach Lottstetten an der Schweizer Grenze führt…

KS: Ja, die meisten Menschen denken wahrscheinlich an die bekannte Bundesstraße. Aber in diesem Fall steht B27 für „Bildung und Begegnung bis 27“. Die Zielgruppe sind junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 27 Jahren. B27 ist das Veranstaltungsprogramm des Evangelischen Kreisbildungswerks Stuttgart.
Junge Erwachsene sind heute besonders herausgefordert, ihre eigene Identität, ihr Lebens-, Werte- und Glaubenskonzept zu finden. Gleichzeitig sind in dieser Lebensphase Berufswahl, Wohnortwechsel, Ablösung von bisherigen Bezugspersonen sowie Partnerschaft ein Thema. Jeder Lebensentwurf sieht anders aus, doch was alle verbindet, ist die Suche, das Orientieren und das Sich-Entscheiden-Müssen.
Bei B27 setzen wir uns in verschiedenen Veranstaltungen und gemeinsamen Aktivitäten mit Fragen wie „In welcher Gesellschaft wollen wir zukünftig leben?“ und „Was sind unsere eigenen Lebensträume und -vorstellungen?“ auseinander. B27 ist das Veranstaltungsprogramm des Evangelischen Kreisbildungswerks Stuttgart für junge Erwachsene.

RED: Was war der Grund, dieses Projekt ins Leben zu rufen?

KS: Es gibt schon länger Bestrebungen in der Landeskirche, ein Projekt für junge Erwachsene ins Leben zu rufen. Daher gibt es auch bei der eaew eine Projektstellte für diese Zielgruppe, welche an drei Standorten exemplarisch Modellprojekte entwickelt. Ein Standort davon ist der Hospitalhof. Wir wollten daran anknüpfen und die Impulse in konkrete Veranstaltungen im Kirchenkreis Stuttgart umsetzen – daher B27.

RED: Mit welcher Themenreihe startet B27 denn gleich zu Beginn so richtig durch?

KS: Die erste Veranstaltungsreihe von B27 lautet „Into the Woods“. Dazu gehört eine interaktive Ausstellung „Shop den Wald“, die ab 9. April  2018 im Ludwig-Raiser-Haus in Cannstatt ausgestellt ist. Zudem bieten wir Bogenschießen, eine Wildkräuterführung mit gemeinsamen Kochen, das Aktivwerden in der WaldWerkstatt und einen Ausflug zum Baumwipfelpfad nach Bad Wildbad an.

RED: Wenn ich den Flyer noch nicht mitgenommen habe, wo bekomme ich alle brandaktuellen Infos über B27?

KS: Infos gibt’s auf Facebook oder auf der Hospitalhof Homepage.

RED: Okay, jetzt mal Hand auf´s Herz: Wie alt bist du selbst und für was interessierst du dich in deiner Freizeit?

KS: Ich bin 24 Jahre alt, also voll in der Zielgruppe von B27 drin. In meiner Freizeit verbringe ich sehr gerne Zeit mit lieben Menschen, gehe gerne Kaffee trinken und ins Kino. Außerdem bin ich gerne draußen, am liebste mache ich Radtouren und bei Schnee Langlaufen.

RED: Sportlich, sportlich - kommen wir also bei unserem Interview flott auf die Zielgerade. Wer arbeitet noch alles am Projekt B27 mit?

KS: Projektleiter ist Rolf Ahlrichs. Meine weitere Ansprechpartnerin ist die Geschäftsführerin und Bildungsreferentin des Kreisbildungswerks Andrea Seefeld. Zusammen mit ihr habe ich die Reihe "Into the Woods" entwickelt. Außerdem ist Jugendpfarrer Matthias Rumm beteiligt, da alle Veranstaltungen von B27 in Kooperation mit der Jugendkirche Stuttgart stattfinden.

RED: Na, dann ab in den Wald mit dir, du Rotkäppchen!